Beschwerden und Symptome
Herzratenvaribilität (HRV)
Wozu dient eine HRV Messung?
Als Ergänzung zum Anamnesegespräch gibt die HRV-Messung Auskunft darüber, wie Ihr Körper aktuell auf Belastung und Erholung reagiert. Konkret:
- Gibt es Anzeichen für eine anhaltend erhöhte Stressreaktion?
- Wie sensibel reagiert Ihr Entspannungsnerv?
Eine HRV-Messung kann Hinweise liefern bei:
- Erschöpfung und Stressbelastung
- Schlafproblemen
- innerer Unruhe
- hohem beruflichem oder privatem Druck
- Prävention von Stressfolgen
- Funktionellen Darmbeschwerden, z.B. Reizdarm
- Bei allen Beschwerden, die sich unter Stress verschlimmern
Die HRV Messung beinhaltet:
- Messung 1 – Kurzzeit HRV
- Messung 2 – Respiratorische Sinus Arhythmie (RSA)
Was ist die Herzvariabilität (HRV)?
Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt die feinen Veränderungen zwischen einzelnen Herzschlägen.
Sie zeigt, wie gut Ihr Nervensystem zwischen Anspannung und Entspannung wechseln kann. Eine Messung gibt Hinweise auf die Stressbelastung und Regulationsfähigkeit.
Was ist Respiratorische-Sinus-Arhythmie (RSA)?
Die RSA-Messung (Respiratory Sinus Arrhythmia) zeigt, wie sensibel der Vagusnerv auf Ihren Atemrhythmus reagiert.
Sie macht sichtbar, in welchem Maß Ihr Körper Ressourcen aktivieren kann, die mit Entspannung und innerer Ruhe verbunden sind.
Entspannung spielt eine wichtige Rolle für:
- Verdauungsprozesse
(z. B. Darmbewegung und die Aktivität verdauungsbezogener Funktionen) - ein ausgeglichenes Nervensystem
(z. B. Schlafrhythmus und Erholungsphasen) - Regenerationsabläufe
(z. B. körpereigene Reparatur- und Energieprozesse)
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Hypnose und Meditation?
Hypnose ist ein gezielter Zugang zum Unterbewusstsein in einem tief entspannten Zustand, oft mit therapeutischer Zielsetzung. Regelmäßige Meditation kann das Bewusstsein für den Augenblick stärken und die persönliche Balance im Alltag unterstützen.
Muss ich Erfahrung mit Meditation haben?
Nein – Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ich begleite Sie mit einfachen, geführten Meditationen, die leicht umzusetzen sind. Ziel ist nicht, „perfekt zu meditieren“, sondern regelmäßig zur Ruhe zu kommen und innere Balance zu spüren.
Wie läuft eine Hypnose Sitzung ab?
In einem Vorgespräch besprechen wir Ihre Zielsetzung und mögliche Szenarien für die Hypnose. In der ersten kurzen Hypnose imaginieren Sie Ihren „Sicheren Ort“. Ab der zweiten Hypnose arbeiten wir gezielt an Ihren Themen. Nach jeder Hypnose gibt es ein kurzes Gespräch und bei Bedarf Übungen/ unterstützende Maßnahmen für zu Hause.
Bin ich während der Hypnose „weg“ oder ausgeliefert?
Nein. In der Hypnose sind Sie nicht bewusstlos, sondern in einem wachen, entspannten Zustand. Sie behalten jederzeit die Kontrolle, ihre Werte und ihre Ziele und können den Prozess aktiv mitgestalten.
Ist Hypnose sicher?
Eine fachkundige Hypnose gilt als sicher.
Da eine Hypnose die Durchblutung beeinflusst wende ich Hypnose bei den folgenden Vorerkrankungen nur nach Absprache nach ärztlicher Rücksprache an: Epilepsie, bis zu 6 Monate nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt, bei bestimmten Herz-Kreislauferkrankungen, z.B. Herzrhythmusstörungen.
Bei den folgenden Beschwerden und Situationen wende ich Hypnose nicht an: bei einer Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Zwangsstörungen, schweren Angststörungen, Psychosen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Suizidalität oder schweren Depression.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Je nach Anliegen reichen erfahrungsgemäß 3-5 Sitzungen aus. Bei chronischen Themen empfiehlt sich eine begleitende Anwendung über mehrere Wochen. Gemeinsam finden wir den für Sie passenden Rhythmus.
Kann Hypnose bei körperlichen Beschwerden helfen?
Hypnose kann als komplementäres Verfahren begleitend eingesetzt werden – insbesondere bei psychosomatisch mitbedingten Beschwerden wie z. B. Reizdarm, muskulären Verspannungen, Schlafproblemen oder anhaltender Erschöpfung. Erfahrungsgemäß kann sie helfen, vegetative Reaktionsmuster zu beeinflussen und die Selbstregulation zu fördern.
Ist jede Person hypnotisierbar?
Die meisten ja – in unterschiedlicher Tiefe. Bereitschaft und Vertrauen helfen.
Bleibt man in Hypnose „stecken“?
Nein. Ohne Anleitung geht der Zustand in entspannte Wachheit über.
Werden Kosten übernommen?
Private Tarife erstatten die Kosten meist anteilig – je nach Tarif. Bei der Beihilfe ist eine Erstattung abhängig vom Bundesland, gesetzliche erstatten Kassen in der Regel nicht. Bei Bedarf erstelle ich eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker zum Einreichen.