Mein Ansatz

Über mich

Werdegang & Ansatz

12 Jahre in London und ein anspruchsvolles Arbeitsleben mit viel Reisetätigkeit haben mir verdeutlicht, welch großen Einfluss Ernährung und Stress auf unser Wohlbefinden haben. Darum arbeite ich als Heilpraktikerin nach dem ganzheitlichen Ansatz der Funktionellen Medizin, mit einer Spezialisierung auf Darm- und Mentale Gesundheit.

Meine Qualifikationen

  • Abschluss zur Heilpraktikerin an der Paracelsus Schule in Hamburg,
  • Weiterbildungen in:
  • Studienabschlüsse:
    • MBA (Entrepreneurship) am Imperial College und
    • BA Hons. Arts & Design am Central Saint Martins in London
Ines Westermann lächelnd in Praxis, medizinische Umgebung, Gesundheitsberatung.

Wissenschaftlich fundiert

Funktionelle Medizin

Die Brücke zwischen Naturheilpraxis und Medizin

Die funktionelle Medizin betrachtet Beschwerden nicht isoliert, sondern fragt nach den Zusammenhängen: Welche Körpersysteme sind beteiligt? Welche Belastungen wirken auf den Organismus? Und was braucht der Körper, um wieder besser regulieren zu können?

Für mich schlägt sie eine wichtige Brücke zwischen Naturheilpraxis und moderner Medizin. 

Laborwerte differenziert betrachten

Ein wichtiger Bestandteil der funktionellen Medizin ist die gezielte Labordiagnostik.

Laborwerte werden dabei nicht nur danach beurteilt, ob sie innerhalb eines Referenzbereichs liegen. Denn Referenzbereiche zeigen häufig Durchschnittswerte — sie sagen aber nicht immer, ob der Körper individuell gut versorgt ist.

Je nach Fragestellung können spezielle Laborwerte Hinweise geben auf Nährstoffversorgung, Stoffwechsel, Entzündungsprozesse, Immunsystem, Darmgesundheit, Mikrobiom oder Stressregulation.

So entsteht ein genaueres Bild: nicht nur „krank oder gesund“, sondern die Frage, ob der Körper ausreichend versorgt, belastbar und regulierungsfähig ist.

Funktionelle Medizin, Functional Medicine

Ein ganzheitlicher Blick

Funktionelle Medizin bedeutet: genau hinsehen, Befunde im Zusammenhang interpretieren und Empfehlungen nachvollziehbar begründen.

Anamnese, körperliche Untersuchung, Laborwerte, Alltag, Ernährung, Schlaf, Stress und persönliche Ressourcen werden gemeinsam betrachtet.

Eine besondere Rolle spielt dabei  die Darm-Hirn-Achse.

Körper und Psyche

Die Darm-Hirn-Achse

Verbindung zwischen Bauch, Nervensystem und Immunsystem

Die Darm-Hirn-Achse beschreibt die enge Verbindung zwischen Verdauungssystem, Nervensystem und Immunsystem. Sie steht für den kontinuierlichen Austausch von Informationen zwischen Darm und Gehirn – über Nervenbahnen, Botenstoffe, Hormone und Stoffwechselprodukte.

Diese Kommunikation steht in Zusammenhang mit verschiedenen körperlichen und psychischen Prozessen, unter anderem mit Verdauung, Stressverarbeitung, Immunreaktionen und Stimmung.

Darm-Hirn-Achse, Gut-Brain-Axis

Wie kommunizieren Darm und Gehirn?

Mehrere Wege sind an dieser Kommunikation beteiligt. Zwei wichtige Beispiele sind:

Der Vagusnerv
Er ist Teil des parasympathischen Nervensystems und verbindet das Gehirn mit vielen inneren Organen. Über ihn werden Signale zwischen Bauchraum und Gehirn in beide Richtungen weitergeleitet.

Stoffwechselprodukte des Darmmikrobioms
Das Darmmikrobiom produziert verschiedene Stoffwechselprodukte, darunter kurzkettige Fettsäuren und Vorstufen bestimmter Neurotransmitter. Diese stehen in Wechselwirkung mit Immunprozessen, Stoffwechsel und Signalen des Nervensystems.

Was beeinflusst die Darm-Hirn-Achse?

Die Darm-Hirn-Achse reagiert auf verschiedene äußere und innere Faktoren. Dazu gehören unter anderem:

      • Stress (akut oder chronisch)
      • Ernährung und Nährstoffversorgung
      • körperliche Aktivität
      • emotionale Belastungen
      • Schlafqualität und zirkadianer Rhythmus
      • Umweltfaktoren wie Schadstoffe
      • bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika oder Protonenpumpenhemmer)
      • soziale und psychische Einflüsse

Diese Faktoren können sowohl das Mikrobiom, das Immunsystem als auch die Kommunikation zwischen Darm und Nervensystem beeinflussen.

Bedeutung der Darm-Hirn-Achse in der Praxis

Viele Beschwerden werden heute nicht mehr isoliert betrachtet. Forschung und klinische Beobachtungen zeigen, dass Wechselwirkungen zwischen Darm, Nervensystem und Immunsystem bei verschiedenen gesundheitlichen Belastungen eine Rolle spielen können.

In meiner Praxis verfolge ich daher einen ganzheitlichen Ansatz, der unterschiedliche Ebenen berücksichtigt – beispielsweise durch:

      • Maßnahmen zur Unterstützung der Darmgesundheit und des Mikrobioms
      • individuelle Ernährungsempfehlungen und Mikronährstoffe
      • Verfahren zur Stressregulation und zur Unterstützung des vegetativen Nervensystems
      • körperorientierte und mentale Methoden zur Förderung von Entspannung und Stabilität

Wenn Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Darm, Nervensystem und Wohlbefinden erfahren möchten, berate ich Sie gerne persönlich.

FAQ

Die Darm-Hirn-Achse ist der bidirektionale Austausch zwischen Darm und Gehirn – über Stoffwechselprodukte der Darmbakterien, Nerven des Nervensystems (u. a. Vagusnerv), Hormone sowie Immun-/Entzündungssignale. Darum können Stress und schlechter Schlaf das Mikrobiom und die Verdauung spürbar verschlechtern, während ein ausgeglichenes Mikrobiom und eine stabile Darmbarriere oft Stimmung, Fokus und Schlafqualität verbessern.

Ja. Über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen sie Motilität, Entzündungsneigung und Schmerzempfinden – oft ohne „klassischen“ Ernährungsfehler.

Nicht jede/r braucht sie und nicht alles wird gleich gut vertragen. Verträglichkeit ist individuell; wichtig sind passende Auswahl, Dosierung und schrittweises Vorgehen.

Ja, grundsätzlich sind Gespräche sind vor Ort oder online möglich. Die Blutabnahme erfolgt vor Ort.  Stuhlproben nehmen Sie zu Hause nach Anleitung; der Versand erfolgt direkt ins Labor.

Es ist gesetzlich geregelt, dass mindestens ein Termin vor Ort stattfinden muss.